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16.01.26

Qi-Gong-Stellungen von A–Z Ganzheitlich erklärt – Ablauf, Wirkung & spirituelle Tiefe für Körper, Geist und Seele

Qi Gong ist mehr als eine Sammlung schöner Bewegungen. Es ist eine Praxis, die den Körper als „Tempel des Bewusstseins“ versteht und Atem, Haltung und Aufmerksamkeit so zusammenführt, dass sich Energiefluss, Nervensystem und innere Ausrichtung harmonisieren können. In der Traditionellen Chinesischen Medizin gilt Qi als Lebenskraft, die den Organen, Meridianen und dem gesamten System Vitalität schenkt. In der spirituellen Praxis wird Qi Gong oft als Weg beschrieben, um Stille im Geist, Klarheit im Herzen und Verwurzelung im Körper zu kultivieren.

Gerade im Retreat- und Seminar-Kontext ist Qi Gong deshalb so wertvoll: Es ist sanft zugänglich, braucht wenig Raum, kann drinnen wie draußen praktiziert werden und wirkt gleichzeitig tief. Viele Menschen erleben bereits nach wenigen Minuten eine Veränderung – nicht, weil „etwas Spektakuläres“ passiert, sondern weil sie sich wieder spüren, atmen und im Moment ankommen. Qi Gong ist wie ein inneres Heimkommen: Du ordnest dich neu, sammelst dich im Zentrum, und dein System erinnert sich daran, wie es sich anfühlt, wenn Spannung nicht der Normalzustand ist.

Dieser A–Z-Guide führt dich durch zentrale Qi-Gong-Stellungen und Bewegungsbilder. Du findest Abläufe, Wirkungen auf Körper, Geist und Seele – und kannst daraus eine tägliche Praxis entwickeln oder Retreat-Einheiten gestalten, die Teilnehmende wirklich in die Erfahrung führen: ruhig, klar, erdend, energetisierend.


Allgemeine Anleitung: Was du beim Qi Gong beachten solltest

1) Die Grundhaltung: Stabilität ohne Härte

Qi Gong beginnt immer mit der Qualität deiner Haltung – nicht mit der „perfekten“ Form.

  • Füße parallel oder leicht geöffnet, stabiler Stand (meist schulterbreit)

  • Knie nicht durchgedrückt, sondern weich „entsperrt“

  • Becken sinkt schwer nach unten (ohne ins Hohlkreuz zu fallen)

  • Wirbelsäule lang und aufgerichtet, als würde dich ein Faden am Scheitel nach oben ziehen

  • Schultern fallen weich nach unten, Brust bleibt offen, aber nicht gespannt

  • Kiefer & Gesicht entspannt (kleiner Geheimtipp: Zunge locker am Gaumen)

Merksatz: Aufrichtung ohne Anspannung – Erdung ohne Schwere.

2) Atmung: Natürlich statt erzwungen

Im Qi Gong ist der Atem kein Leistungstool. Er ist dein innerer Taktgeber.

  • Atme durch die Nase, wenn möglich

  • Lass die Atmung ruhig und leise werden

  • Nutze die Bauchatmung, ohne zu drücken

  • Wenn du unsicher bist: Atmung einfach beobachten, nicht kontrollieren

Retreat-Tipp: Anfänger profitieren sehr, wenn du sagst: „Atme so, als würdest du dich selbst beruhigen.“

3) Tempo: Langsam ist nicht „weniger“, sondern tiefer

Qi Gong wirkt nicht, weil es schnell ist – sondern weil es bewusst ist.

  • Bewegungen sind langsam, rund, fließend

  • Keine ruckartigen Richtungswechsel

  • Jede Bewegung „hat Zeit“, sich im Körper zu setzen

  • Lieber kleiner und sauber als groß und forciert

Goldene Regel: Wenn du es langsamer machen kannst, wird es meist besser.

4) Geistige Ausrichtung: Aufmerksamkeit lenkt Qi

Ein zentraler Satz im Qi Gong lautet sinngemäß:
„Wo die Aufmerksamkeit hingeht, folgt das Qi.“

Das bedeutet praktisch:

  • Sei im Körper, nicht nur „bei der Übung“

  • Spüre: Gewicht, Kontakt zum Boden, Wärme, Weite, Puls, Atem

  • Arbeite mit einfachen inneren Bildern (z. B. „Energieball“, „Baum“, „Welle“)

Wichtig: Nicht „fantasieren“ – sondern Bilder als sanfte Orientierung nutzen.

5) Entspannung: Song (Loslassen) als Schlüsselprinzip

In vielen Qi-Gong-Schulen ist „Song“ (Loslassen/Entspannen) wichtiger als Kraft.

  • Entspannung heißt nicht „schlaff“

  • Es ist wache Entspannung

  • Die Muskeln tun nur das Nötige, der Rest lässt los

Wenn eine Haltung zittert oder schmerzt:
kleiner werden, Knie weniger beugen, Schultern lockern, Atmung beruhigen.

6) Schmerz vs. Dehnung: Respektiere deine Grenzen

Qi Gong ist kein „Durchziehen“. Es ist ein Dialog mit deinem System.

  • Dehnung: angenehm, warm, öffnend

  • Schmerz: stechend, blockierend, warnend
    → Bei Schmerz: sofort reduzieren oder abbrechen

Bei bestehenden Beschwerden (Rücken, Knie, Schwindel etc.) gilt:
Anpassen statt kämpfen.

7) Häufige Fehler (und wie du sie sofort korrigierst)

Zu hochgezogene Schultern
→ Schultern bewusst sinken lassen, Ellbogen weich.

Hohlkreuz / Brust rausdrücken
→ Becken etwas „schwer“ werden lassen, Rippen entspannen.

Knie kollabieren nach innen
→ Knie zeigen über die Fußspitzen, Stand stabilisieren.

Zu viel Spannung in den Händen
→ Hände „lebendig weich“: präsent, aber nicht verkrampft.

Zu viel Denken
→ Zurück zum Atem und zu den Fußsohlen.

8) Dauer & Häufigkeit: Lieber kurz und regelmäßig

Qi Gong ist eine Praxis der Kontinuität.

  • 5–10 Minuten täglich wirken oft stärker als 60 Minuten selten

  • Für Retreats bewährt: 2–3 Einheiten à 15–30 Minuten am Tag

  • Für Anfänger: kurze Sequenzen + Abschluss (Qi sammeln)

Mini-Plan für zuhause:
1 Minute Ankommen (Wu Ji)
5 Minuten Übung (z. B. Dantian / Himmel & Erde)
1 Minute Abschluss (Qi sammeln)

9) Abschluss ist Pflicht: Qi sammeln und „versiegeln“

Ein häufiger Fehler: Nach Qi Gong einfach aufhören und weitermachen.
Besser ist ein bewusster Abschluss:

  • Hände zum Unterbauch, ruhig atmen

  • Energie „sammeln“ und „setzen“

  • Dann erst gehen / sprechen / Handy etc.

Warum?
Weil dein System sonst „offen“ bleibt und die Wirkung schneller zerstreut.

10) Praxis-Atmosphäre: Der Raum ist Teil der Übung

Für Retreats und Seminare lohnt sich die richtige Atmosphäre:

  • ruhiger Raum, guter Stand (Boden)

  • nicht zu kalt

  • klare Ansagen, wenig „Erklärungslast“ während der Bewegung

  • Pausen für Nachspüren (10–30 Sekunden) einbauen

Retreat-Satz, der immer funktioniert:
„Spüre nach – und lass das Spüren wichtiger sein als das Können.“

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An den Himmel stützen / Himmel tragen

An den Himmel stützen / Himmel tragen

Ablauf:
Im aufrechten Stand steigen die Hände mit der Einatmung über die Körpermitte nach oben. Die Handflächen zeigen zum Himmel, Arme strecken sich sanft. Mit der Ausatmung sinken die Hände wieder herab.

Wirkung:

  • Körper: Dehnung der Wirbelsäule, Regulierung von Magen, Milz und Lunge

  • Geist: Klarheit, mentale Frische

  • Seele: Verbindung zwischen Himmel (Yang) und Erde (Yin)
    ➡️ Ideal für Morgenpraxis, Retreat-Einstieg und Energieaktivierung


Qi Gong Stellung Bogen spannen

Bogen spannen (Der Schütze)

Ablauf:
Seitlicher Stand. Ein Arm zieht imaginär die Bogensehne, der Blick folgt der Hand. Bewegung erfolgt langsam, kraftvoll und bewusst.

Wirkung:

  • Körper: Stärkung von Schultern, Rücken und Armen

  • Geist: Fokus, Zielklarheit

  • Seele: Aktivierung innerer Entschlossenheit
    ➡️ Häufig Bestandteil der „Acht Brokate“


Qi Gong Stellung Bär wiegt den Körper

Bär wiegt den Körper

Ablauf:
Das Gewicht verlagert sich weich von einem Bein zum anderen. Der Oberkörper bleibt entspannt, die Bewegung ruhig.

Wirkung:

  • Körper: Kräftigung von Beinen, Becken und unterem Rücken

  • Geist: Gelassenheit

  • Seele: Tiefe Erdung
    ➡️ Ideal bei Stress, Nervosität und Erschöpfung


Qi Gong Stellung Bambus im Wind

Bambus im Wind

Ablauf:
Sanfte Seitneigungen der Wirbelsäule, die Arme folgen locker der Bewegung.

Wirkung:

  • Körper: Löst Spannungen in Flanken & Rücken

  • Geist: Anpassungsfähigkeit

  • Seele: Vertrauen in den natürlichen Fluss des Lebens
    ➡️ Beliebt im therapeutischen Qi Gong


Qi Gong Haltung Chi sammeln im Unteren Dantian

Chi sammeln im Unteren Dantian

Ablauf:
Die Hände kreisen langsam vor dem Unterbauch. Aufmerksamkeit ruht im Zentrum unterhalb des Nabels.

Wirkung:

  • Körper: Stärkung von Immunsystem & Vitalenergie

  • Geist: Zentrierung

  • Seele: Aufbau innerer Kraftreserven
    ➡️ Zentrale Übung in Retreats & Meditationspraxis


Gi Gong Stellung Chi waschen / Qi-Dusche

Chi waschen / Qi-Dusche

Ablauf:
Mit den Händen wird Energie vom Scheitel bis zu den Füßen geführt.

Wirkung:

  • Körper: Energetische Reinigung

  • Geist: Mentale Frische

  • Seele: Loslassen alter Belastungen
    ➡️ Optimal als Abschlussübung


Qi Gong Stellung Der Drache erhebt sich

Der Drache erhebt sich

Ablauf:
Spiralförmige Aufwärtsbewegung der Arme mit Drehung der Wirbelsäule.

Wirkung:

  • Körper: Mobilisation von Rücken & Hüften

  • Geist: Kreativität

  • Seele: Aktivierung der Lebensfreude
    ➡️ Starkes Bild für Transformation & Wachstum


Qi Gong Stellung Der Drache windet sich

Der Drache windet sich

Ablauf:
Weiche Rotationen des Oberkörpers, fließend und schlangenartig.

Wirkung:

  • Körper: Entlastung der Wirbelsäule

  • Geist: Beweglichkeit

  • Seele: Erneuerung & Wandlung


Qi Gong Stellung Dantian nähren

Dantian nähren

Ablauf:
Tiefe Bauchatmung, Hände ruhen oder bewegen sich sanft über dem Unterbauch.

Wirkung:

  • Körper: Aufbau von Lebensenergie

  • Geist: Stabilität

  • Seele: Urvertrauen
    ➡️ Essenziell für nachhaltige Qi-Gong-Praxis


Qi Gong Stellung Erde umarmen

Erde umarmen

Ablauf:
Arme öffnen sich weit und schließen sich wieder vor dem Körper – wie eine Umarmung.

Wirkung:

  • Körper: Stabilisierung von Beinen & Becken

  • Geist: Sicherheit

  • Seele: Gefühl von Geborgenheit
    ➡️ Besonders geeignet für Erdungs-Retreats


Qi Gong Stellung Energieball halten

Energieball halten

Ablauf:
Die Hände formen einen imaginären Ball vor Brust oder Bauch, Atem fließt ruhig.

Wirkung:

  • Körper: Harmonisierung der Organe

  • Geist: Achtsamkeit

  • Seele: Innere Sammlung
    ➡️ Sehr beliebt in Einsteigerkursen


Qi Gong Stellung Fliegender Kranich

Fliegender Kranich

Ablauf:
Einbeinstand, Arme wie Flügel ausgebreitet, sanft schwingend.

Wirkung:

  • Körper: Gleichgewicht & Koordination

  • Geist: Leichtigkeit

  • Seele: Freiheit & Anmut
    ➡️ Klassisches Bild des Daoismus


Qi Gong Stellung Feuer und Wasser ausgleichen

Feuer und Wasser ausgleichen

Ablauf:
Eine Hand steigt, die andere sinkt – im rhythmischen Atemfluss.

Wirkung:

  • Körper: Harmonisierung von Herz & Nieren

  • Geist: Ausgleich

  • Seele: Innere Balance
    ➡️ Zentrale Übung für Stressregulation


Qi Gong Stellung Goldene Kugel halten

Goldene Kugel halten

Ablauf:
Die Füße stehen schulterbreit, Knie locker. Die Hände formen vor dem Unterbauch oder vor dem Herzen eine runde Form, als würdest du eine schwere, warme Kugel halten. Schultern sinken, Atem fließt ruhig.

Wirkung:

  • Körper: Harmonisiert innere Organe, reguliert Blutdruck und Nervensystem

  • Geist: Fördert Konzentration und Achtsamkeit

  • Seele: Aufbau innerer Fülle und Selbstwert
    ➡️ Zentrale Übung im stillen Qi Gong und in Retreat-Formaten zur Selbstregulation


Qi Gong Haltung Großer Baum stehen  (auch: Baum umarmen, Zhan-Zhuang-Variante)

Großer Baum stehen

(auch: Baum umarmen, Zhan-Zhuang-Variante)

Ablauf:
Leichte Kniebeugung, Füße fest im Boden. Arme sind rund vor dem Körper erhoben, als würdest du einen Baumstamm umfassen. Scheitel strebt sanft nach oben.

Wirkung:

  • Körper: Tiefenkräftigung von Beinen, Rücken und Faszien

  • Geist: Stille, Präsenz

  • Seele: Verwurzelung und innere Stabilität
    ➡️ Sehr beliebt in Meditations-Retreats & therapeutischem Qi Gong


Qi Gong Haltung Himmel und Erde verbinden

Himmel und Erde verbinden

Ablauf:
Eine Hand steigt mit der Einatmung nach oben, die andere sinkt nach unten. Mit der Ausatmung wechseln die Hände. Bewegung ist ruhig und fließend.

Wirkung:

  • Körper: Harmonisiert Meridiane und Organfunktionen

  • Geist: Ausgleich von Aktivität und Ruhe

  • Seele: Ganzheitserfahrung, Verbundenheit
    ➡️ Schlüsselübung für energetischen Ausgleich


Qi Gong Stellung Herz öffnen und schließen

Herz öffnen und schließen

Ablauf:
Arme öffnen sich mit der Einatmung weit nach außen, Brustkorb hebt sich. Mit der Ausatmung schließen sich die Hände wieder vor dem Herzen.

Wirkung:

  • Körper: Verbessert Atemvolumen und Herzenergie

  • Geist: Emotionale Ausgeglichenheit

  • Seele: Mitgefühl, Selbstannahme
    ➡️ Besonders wertvoll für emotionale Heilungsarbeit


Qi Gong Stellung Innere Welle

Innere Welle

Ablauf:
Die Bewegung beginnt im Becken, rollt wellenförmig durch die Wirbelsäule bis zum Scheitel und fließt wieder zurück.

Wirkung:

  • Körper: Löst tiefe Spannungen im Rücken

  • Geist: Fördert Beweglichkeit im Denken

  • Seele: Loslassen alter Muster
    ➡️ Ideal bei Stress, Erschöpfung und Rückenthemen


Qi Gong Stellung Kranich breitet die Flügel aus

Kranich breitet die Flügel aus

Ablauf:
Arme heben sich seitlich wie Flügel, Schultern bleiben entspannt. Bewegung ist weit, ruhig und elegant.

Wirkung:

  • Körper: Öffnet Lunge und Brustraum

  • Geist: Leichtigkeit

  • Seele: Freiheit und Anmut
    ➡️ Klassische Qi-Gong-Übung mit starkem Symbolcharakter


Qi Gong Stellung Kranich steht auf einem Bein

Kranich steht auf einem Bein

Ablauf:
Ein Bein trägt das Gewicht, das andere ist locker angehoben. Arme unterstützen die Balance, Blick ruhig.

Wirkung:

  • Körper: Stärkt Gleichgewicht, Fuß- und Beinmuskulatur

  • Geist: Konzentration

  • Seele: Innere Ruhe
    ➡️ Sehr wirkungsvoll für Achtsamkeits- & Senioren-Qi-Gong


Qi Gong Stellung Lotus stehen

Lotus stehen

(nicht Sitz-Lotus, sondern energetische Standhaltung)

Ablauf:
Stiller Stand, Hände locker vor dem Unterbauch oder Herzen. Aufmerksamkeit ruht im Körperinneren.

Wirkung:

  • Körper: Tiefe Entspannung

  • Geist: Meditation im Stehen

  • Seele: Reinheit, inneres Erwachen
    ➡️ Besonders geeignet für spirituelle Retreats & stille Praxis


Qi Gong Stellung Lungen Qi nähren

Lungen-Qi nähren

Ablauf:
Arme öffnen sich mit der Einatmung, Hände sammeln beim Ausatmen die Energie vor dem Brustraum.

Wirkung:

  • Körper: Stärkt Atmung & Immunsystem

  • Geist: Klarheit und Frische

  • Seele: Offenheit für das Leben
    ➡️ Sehr hilfreich in Gesundheits-Qi-Gong-Kursen


Qi Gong Stellung Mond spiegeln

Mond spiegeln

Ablauf:
Die Füße stehen locker, Knie weich. Die Arme bewegen sich langsam in einem großen Kreis vor dem Körper, als würdest du den Mond auf der Wasseroberfläche spiegeln. Blick weich, Atem ruhig.

Wirkung:

  • Körper: Sanfte Mobilisation von Schultern & Wirbelsäule

  • Geist: Beruhigt Gedanken, fördert Intuition

  • Seele: Verbindung zur inneren Weisheit
    ➡️ Ideal für Abendpraxis & stille Retreats


Qi Gong Stellung Mond umarmen

Mond umarmen

Ablauf:
Die Arme öffnen sich weit und schließen sich langsam vor dem Oberkörper, als würdest du eine große, helle Kugel halten.

Wirkung:

  • Körper: Harmonisiert Herz- und Lungenenergie

  • Geist: Sanfte Sammlung

  • Seele: Geborgenheit & innere Ruhe
    ➡️ Sehr geeignet bei emotionaler Erschöpfung


Qi Gong Stellung Nieren wärmen

Nieren wärmen

Ablauf:
Hände werden aneinander gerieben und anschließend auf die Nieren gelegt. Der Atem fließt bewusst in diesen Bereich.

Wirkung:

  • Körper: Stärkt Lebensenergie (Jing), unterstützt Rücken & Hormonsystem

  • Geist: Willenskraft & Stabilität

  • Seele: Urvertrauen
    ➡️ Zentrale Übung im Gesundheits-Qi-Gong


Qi Gong Stellung Nieren und Herz verbinden

Nieren und Herz verbinden

Ablauf:
Eine Hand ruht auf dem Herzen, die andere auf dem unteren Rücken. Atem verbindet beide Bereiche.

Wirkung:

  • Körper: Harmonisiert Feuer- und Wasser-Element

  • Geist: Emotionaler Ausgleich

  • Seele: Innere Balance
    ➡️ Sehr wertvoll bei Stress & Schlafproblemen


Qi Gong Stellung Perle polieren

Perle polieren

Ablauf:
Kreisende Handbewegungen vor dem Unterbauch oder Solarplexus, ruhig und gleichmäßig.

Wirkung:

  • Körper: Fördert Verdauung & Organharmonie

  • Geist: Geduld & Klarheit

  • Seele: Innere Veredelung
    ➡️ Häufige Übung in Einsteiger- und Aufbaukursen


Qi Gong Stellung Qi Dusche

Qi-Dusche (energetische Reinigung)

Ablauf:
Die Hände führen Energie vom Scheitel über den Körper bis zu den Füßen, mehrmals wiederholt.

Wirkung:

  • Körper: Unterstützt Regeneration

  • Geist: Mentale Frische

  • Seele: Loslassen alter Energien
    ➡️ Perfekte Abschlussübung für Seminare


Qi Gong Stellung Rücken wie ein Bogen

Rücken wie ein Bogen

Ablauf:
Die Wirbelsäule rollt sanft ein und wieder auf. Bewegung ist klein, fließend und achtsam.

Wirkung:

  • Körper: Löst Verspannungen im gesamten Rücken

  • Geist: Flexibilität

  • Seele: Anpassungsfähigkeit
    ➡️ Sehr beliebt im therapeutischen Qi Gong


Qi Gong Stellung Rücken und Himmel öffnen

Rücken und Himmel öffnen

Ablauf:
Arme steigen mit einer leichten Rückbeuge nach oben, Blick folgt sanft.

Wirkung:

  • Körper: Öffnet Brust & Wirbelsäule

  • Geist: Weite & Zuversicht

  • Seele: Vertrauen ins Leben
    ➡️ Stärkende Übung für depressive Verstimmungen


Qi Gong Stellung Ruhe im Zentrum

Ruhe im Zentrum

Ablauf:
Stiller Stand, Hände ruhen im Unterbauch. Atem fließt natürlich.

Wirkung:

  • Körper: Tiefe Entspannung

  • Geist: Meditation

  • Seele: Ankommen im Jetzt
    ➡️ Grundlage für fortgeschrittene Qi-Gong-Praxis


Qi Gong Stellung Stehende Säule

Stehende Säule (Zhan Zhuang)

Ablauf:
Die Füße stehen schulterbreit, Knie leicht gebeugt. Das Becken sinkt schwer nach unten, der Scheitel strebt sanft nach oben. Die Arme sind rund vor dem Körper erhoben, als würdest du einen großen Ball oder Baum halten. Schultern und Gesicht sind entspannt.
Die Haltung wird mehrere Minuten gehalten, ohne äußere Bewegung.

Wirkung:

  • Körper: Tiefenkräftigung von Beinen, Rücken, Faszien und Gelenken

  • Geist: Schulung von Präsenz, Geduld und innerer Stille

  • Seele: Tiefe Verwurzelung, Stabilität und Selbstkontakt
    ➡️ Eine der wichtigsten Übungen im Daoistischen Qi Gong, häufig Herzstück von Retreats


Qi Gong Stellung Tigergriff

Tiger greift

Ablauf:
Aus einem stabilen Stand greifen die Hände kraftvoll, aber langsam nach vorne oder seitlich. Die Bewegung beginnt im Zentrum und fließt in die Hände.

Wirkung:

  • Körper: Stärkt Sehnen, Hände, Arme und Rücken

  • Geist: Entschlossenheit, Klarheit

  • Seele: Mut und innere Kraft
    ➡️ Sehr gut geeignet zur Aktivierung bei Erschöpfung oder Antriebslosigkeit


Qi Gong Stellung Tiger kehrt zum Berg zurück

Tiger kehrt zum Berg zurück

Ablauf:
Nach einer kraftvollen Tigerbewegung zieht sich der Körper bewusst zurück, die Hände sinken zum Unterbauch.

Wirkung:

  • Körper: Harmonisiert Muskelspannung

  • Geist: Reguliert Aktivierung

  • Seele: Gesunde Selbstregulation
    ➡️ Wichtige Ausgleichsübung nach dynamischen Formen


Qi Gong Stellung Wirbelsäule harmonisieren

Wirbelsäule harmonisieren

Ablauf:
Sanfte, fließende Bewegungen durch die gesamte Wirbelsäule – Beugung, Streckung, Rotation in kleinen, weichen Impulsen.

Wirkung:

  • Körper: Unterstützt Bandscheiben, Nerven & Haltung

  • Geist: Beweglichkeit im Denken

  • Seele: Innere Aufrichtung
    ➡️ Sehr gefragt im therapeutischen Qi Gong & Rücken-Qi-Gong


Qi Gong Stellung Wirbelsäule und Atem verbinden

Wirbelsäule und Atem verbinden

Ablauf:
Jede Bewegung der Wirbelsäule wird bewusst mit der Atmung gekoppelt – Öffnung mit Einatmung, Sammlung mit Ausatmung.

Wirkung:

  • Körper: Vertieft Atemkapazität

  • Geist: Achtsamkeit

  • Seele: Verbindung von Körper und Bewusstsein
    ➡️ Brücke zwischen Bewegung und Meditation


Qi Gong Stellung Zentrierung im Unteren Dantian

Zentrierung im Unteren Dantian

Ablauf:
Stiller Stand oder sanfte Kreisbewegungen der Hände vor dem Unterbauch. Aufmerksamkeit ruht im energetischen Zentrum.

Wirkung:

  • Körper: Stabilisiert das Energiesystem

  • Geist: Fokus

  • Seele: Innere Sicherheit
    ➡️ Unverzichtbar für nachhaltige Qi-Gong-Praxis


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