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11.02.25

Spiritualität und Alltagsspiritualität - Clara Welten

– oder wie du (d)eine spirituelle Verbindung im Alltag leben kannst.

Was ist Spiritualität? Was kann sie im Alltag bewirken? Wie sehen ihre Praktiken aus? Weshalb könnte ein spirituelles Leben für dich wertvoll sein? Wenn dich diese Fragen bewegen, ist dieser Artikel von Clara Welten sicherlich interessant für dich.

Im Allgemeinen unterscheide ich Spiritualität von Religiosität, auch, wenn es viele Gemeinsamkeiten gibt, bei denen lediglich andere Begriffe verwendet werden, wie beispielsweise beten und meditieren. Eine Freundin, die Pfarrerin ist, brachte mich darauf: „Wenn ich bete, meditiere ich eigentlich! Ich gehe in die Stille, lasse zu, lasse kommen und versuche, ganz im Moment zu sein!“ Im weiteren Gespräch mit ihr machten wir noch eine Gemeinsamkeit aus, nämlich die Gewissheit, dass dasjenige, was wir glauben, uns auch gewiss ist und uns als Wahrheit erscheint. Wir nennen es: die Glaubensgewissheit! Sie wird jeden christlichen, muslimischen, buddhistischen, jüdischen, hinduistischen, also religiös gläubigen als auch spirituellen Menschen bewegen. Ich möchte unterstreichen, dass es sich keinesfalls um Wahrheit handeln kann, dafür sind wir Menschen einfach zu begrenzt, gleich, wie weit wir in unserem Bewusstsein gekommen sind – im besten Fall nehmen wir Bruchstücke des kosmischen Wissens wahr und an. Glaubenskriege sind demnach – wie alle Kriege – vollkommen sinn-entleert und wider-natürlich. (Aber das ist ein anderes Thema, nämlich das der Destruktion, welches ich in meinem aktuellen Podcast „Über die Notwendigkeit der Stärkung weiblicher Kraft“ für Euch auf meinem YouTube-Kanal behandele.)


Spiritualität hat keinen monotheistischen Gott; Spirituelle Menschen wie ich glauben und erfahren die fünf Elemente – Äther als „Stoff von Raum und Zeit“ neben Erde, Feuer, Wasser und Luft – sowie Krafttiere und verschiedene Welten im indianisch-schamanischen Sinne. Sie reisen in Reinkarnationen, teils weit vor unsere Zeitrechnung, bis hin zum Urknall, leben nach der Chakrenlehre, meditieren auf alle sieben Hauptchakren (siehe Meditationen auf meinem YouTube-Kanal) und nutzen Licht als Heilenergie, die durch den Körper geleitet wird. Zudem schulen sie die Telepathie als Hören ohne physische Organe, trainieren diese für den Alltag und erhalten Einblicke in andere Welten und Wesen zwischen Himmel und Erde.


„Was davon wäre alltagstauglich?“, fragst du dich vielleicht. Die Antwort ist: Alles! Lasst mich 3 Beispiele im Folgenden zusammengefasst beschreiben.

Spiritualität hat keinen monotheistischen Gott;

Spirituelle Menschen wie ich glauben und erfahren die fünf Elemente [...], Krafttiere, verschiedene Welten [...], leben nach der Chakrenlehre und nutzen Licht als Heilenergie. Lichtarbeit ist Friedensarbeit.

Für mich sind Meditationen keine „Gebete“, die mich von der Welt und von der Realität abbringen, sondern im Gegenteil - geklärt in sie hinein! Das regelmäßige Meditieren schult deine Aufmerksamkeit, deine Achtsamkeit auf dich selbst und auf andere, nämlich darauf, wie es dir wirklich geht und wie du mit anderen Menschen umgehst: Es stärkt dein Verbleiben im JETZT als die entscheidende Zeitform und bringt dir die Anbindung an das uns umgebende kosmische Licht, das du über das Scheitel- oder Stirnchakra wahrnehmen kannst. Dabei ist das JETZT die Zeit, in der wir existieren sollten, weil aus dem JETZT alles andere folgt: Nämlich dein fokussierter Blich auf deine Zukunft als auch die Ansicht über deine Vergangenheit, was wiederum deine Haltung beeinflusst und somit dein Jetzt und dein Morgen bestimmt, nämlich dein Handeln.


Die Fähigkeit des Ausbaus der Heilenergie kann eine Folge des Meditierens sein. Wenn du eine regelmäßige Praxis findest, die für dich stimmig ist – ob täglich oder dreimal wöchentlich –, kannst du lernen, dich druckfrei und in Wohlbefinden mit einem sehr hellen kosmischen Licht als Energieform zu verbinden. Durch diese Anbindung kannst du üben, die Energie mithilfe der Chakren durch deinen Körper zu lenken. So beeinflusst du dein Innenleben und deine Organe auf positive Weise. In meiner Praxis gebe ich regelmäßig Workshops zum Ausbau der Heilenergie. Lichtenergie ist eine sehr hochfrequente Heilenergie.


Und schließlich die Telepathie als die Fähigkeit der nonverbalen Kommunikation: Qualitäten wie die Empathie und das Mitgefühl sind bereits Formen der nonverbalen Sprache. Die Telepathie als das Verständigen ohne die physischen Organe wie Ohren, Augen und Kehlkopf verstärkt sich durch die Meditation, weil du „ein Lauschen in die Stille“ praktizierst. Mit der Zeit kannst du erleben, dass die Stille mitnichten leer ist, sondern Fülle und dass das Schweigen voller Gedanken ist, die du zu hören lernst. Die verbale zwischenmenschliche Kommunikation wird hörbar, ohne dass dein Gegenüber je ein Wort formuliert hätte. Die Reinkarnations- und kosmischen spirituellen Reisen, die ich in meiner Praxis in Berlin und München mit Klient*innen unternehme, verlaufen alle, für mich und den reisenden Menschen, telepathisch. Diese Fähigkeit ist als Geschenk in uns angelegt, wohnt in uns. Da wir sie gewöhnlicherweise nicht gebrauchen, ist sie verkümmert. Die gute Nachricht: Sie ist da und wieder erweckbar durch eine zu dir passende, spirituelle Praxis in deinem Alltag, in der die hohe Fähigkeit der Spiritualität erwacht und zum ganz natürlichen Teil deines alltäglichen Lebens werden kann.

Mit der Zeit kannst du erleben, dass die Stille mitnichten leer ist, sondern Fülle und dass das Schweigen voller Gedanken ist, die du zu hören lernst.

Vielleicht habe ich dir – zugegebenermaßen – einen sehr kurzen, aber inhaltlich ansprechenden Einblick in die Spiritualität gegeben, die du ganz konkret nutzen kannst? Kontaktiere mich gerne bei Fragen. Ich freue mich, dich auf dem Wege deines Selbst-bewusst-Seins konstruktiv zu unterstützen.

Herzlich, Clara Welten

vom WITS, vom deutsch-französischen „Welten-Instituts für Tiefenpsychologie und Spiritualität“, Berlin, München, Genf