
Meine Haltung in der Therapie:
Als Psychotherapeutin (nach dem Heilpraktikergesetz) arbeite ich in einer Haltung der Offenheit, liebevollen Präsenz und Empathie mit meinen Klient*innen und Paaren – sodass Sie sich mit Ihren tiefsten Anliegen gesehen und verstanden fühlen können.
Meine langjährige Erfahrung als Körperpsychotherapeutin und Paartherapeutin sowie weitere Fortbildungen und Supervision sind das Fundament meiner Arbeit, die ich mit Leidenschaft praktiziere. Mein besonderes Interesse gilt der frühen Bindung, den ersten Lebensjahren, die besonders prägend sind, ohne dass wir uns den gemachten Erfahrungen bewusst sind.
Ich vertraue auf die natürliche Selbstorganisation eines jeden Menschen und seine Selbstheilungskräfte. Meine Arbeit ist darauf ausgerichtet, das Potential und damit das Besondere eines Menschen zu sehen und dabei zu unterstützen, es mehr und mehr ins Leben zu bringen.
Ich biete Ihnen in meiner Praxis und durch meine Haltung einen Raum, indem Sie sich öffnen, Resonanz und Verständnis finden können.
Das achtsame und teils experimentelle Vorgehen vertieft den Prozess und führt zu lebendigen Erfahrungen und unmittelbaren Erlebnissen. So können Sie über den Körper in einen Fluß kommen, der von Innen getragen wird und Ihr (Selbst)Vertrauen stärkt. Es taucht wie von allein ein gefühltes Verständnis für sich auf, was der Verstand allein nicht zu geben vermag. In diesen Bereichen werden neue Erkenntnisse und Veränderungen möglich.
Auch junge Menschen, die in der jugendlichen Umbruchsphase des Erwachsen werdens Unterstützung und Orientierung brauchen sind mir sehr willkommen. Die Verbindung zum Körper gibt Halt und Boden.
www.astrid-peacock-therapie.de


Retreats with Astrid
Körperpsychotherapie
Ich bin Hakomi Körperpsychotherapeutin und habe eine 3-jährige Ausbildung absolviert.
Ich biete tiefenpsychologisch fundierte Körperpsychotherapie an. Das bedeutet, die unbewussten Ebenen unseres Seins werden mit einbezogen und der Körper, der direkt in Verbindung mit dem Unbewussten steht, unterstützt diesen Prozess.
Die Weisheit des Körpers
„Der Körper ist Spiegel der Seele“ heißt es in einem Sprichwort. Das drückt es aus: Unser Körper ist unsere lebendige Lebenserfahrung. Ein Gefühl ohne die dazugehörenden Körperempfindungen wäre ein bloßer Gedanke.
„Der Körper ist die Bühne, wo Gefühle und Emotionen auftreten“ (Antonio Damasio, Portugiesischer Neurowissenschaftler, 1999) und „wo erste Anzeichen aus dem Unbewussten wahrnehmbar werden.“ (Gendlin, 1996).
Er ist der Ort, im Hier und Jetzt, wo sich unsere Selbstorganisation in einer Art manifestiert, die beobachtet und direkt erfahren werden kann. Die Hirnforschung und Neuro-Biologie bestätigen es: nicht unser kognitives Bewusstsein allein steuert unser Leben, trifft Entscheidungen, sondern fast immer werden wir vom unbewussten Gefühls/Körper Gedächtnis gelenkt, welches sich im Gehirn im limbischen System befindet, in dem unsere prägenden Erfahrungen gespeichert sind. Besonders die oft leiblich- emotionalen Erfahrungen unserer vorsprachlichen kindlichen Entwicklungszeit prägen unsere Beziehung zu uns selbst, zu unseren geliebten Menschen und zur Welt und dies in unbewusster Weise.
Der Körper und das Unbewusste
In unserem Körper sind alle Lebenserfahrungen, gute wie schmerzliche, enthalten, die wir je gemacht haben und die unsere gesamte Selbstorganisation prägen: Wie wir gehen, stehen, und uns ausdrücken ist ein leibhaftiger Ausdruck unseres Seins.
So lasse ich mich als Therapeutin (nach dem Heilpraktikergesetz) nicht nur von den Geschichten, sondern auch von der „Geschichtenerzähler*in“ als Ganzes beeindrucken, das heißt vom gesamten körperlichen-emotionalen Ausdruck des Menschen, der vor mir sitzt. Auf Grundlage der Achtsamkeit nutze ich den Körper als Informationsquelle des gegenwärtigen Erlebens, was unmittelbar und unverstellt zu den Wurzeln früher Erfahrungen führen kann. So kann der Klient selbst körperliche Veränderungen bemerken, wie ein Zusammenziehen im Bauch, wenn er über ein Thema, was ihn bewegt, spricht und diese Signale bemerken lernen. Oft treten zusammen mit solchen Empfindungen dann Gefühle und Erinnerungen ins Bewusstsein.
Über den Körper können nun Therapeutin und Klient gemeinsam einen direkteren Zugang zu grundlegenden, unbewussten Anschauungen über sich und die Welt finden als über Verstand und Sprache allein. Hier können wir zusammen schauen, wie diese Kernanschauungen gestaltet sind und was es für einen nächsten Schritt, eine neue Erfahrung bräuchte, damit sich die alte Anschauung wandeln und erweitern kann.
Achtsamkeit
Achtsamkeit in der Körperpsychotherapie
Häufig sind wir im schnellen Alltagsgeschehen im Autopilotenmodus unterwegs. Wie beim Auto- oder Fahrradfahren machen wir im Alltag, im Job, bei Begegnungen automatisch das jeweils Richtige, Erforderliche. Oder nicht?
Im sogenannten Alltagsbewusstsein ist der Fokus der Aufmerksamkeit auf die Außenwelt gerichtet und unser Denken, Fühlen und Handeln läuft automatisch und schnell. Wir können in unserem Denken und Handeln auf altes Erfahrungswissen zurückgreifen. Dies ist zwar sehr effektiv und auch notwendig. Unser Alltagsbewusstsein ist jedoch kein wirksames Mittel, um tiefere Ebenen unseres Selbst zu erfahren und zu verändern.
Deshalb stehen wir beim Ringen um Veränderung oft an dem Punkt, dass wir das Problem mit dem Verstand durchaus gut erkennen, aber die Lösungsversuche funktionieren nicht.
Achtsamkeit
Achtsamkeit ist eine Methode der Geistesschulung, die in den östlichen Weisheitslehren seit Jahrtausenden gelehrt und praktiziert wurde. Ihr Nutzen ist inzwischen in den Neurowissenschaften, in der Medizin und für den Umgang mit Stress unumstritten.
In Achtsamkeit wird die Aufmerksamkeit „nach innen“ zu uns selbst gelenkt. Sie ist die neugierige, nicht wertende Ausrichtung unserer Aufmerksamkeit auf uns im Hier und Jetzt. Dieser Bewusstseinszustand ist eine Art Gewahrsein, in dem mit weitem Fokus auftauchen darf, was sich von uns zeigen möchte. Er ermöglicht uns, Kontakt mit uns selbst im gegenwärtigen Augenblick auf der Ebene der Gedanken, unserer Körperempfindungen und mit all unseren Gefühlen aufzunehmen.
So bringt die Achtsamkeit Licht in tiefere Ebenen unseres Selbst und unserer Selbstorganisation. Wir können die Position eines „inneren Beobachters“ einnehmen, der neugierig und ohne Wertung registriert, was im Augenblick in unserem Geist/Körper geschieht.
Unbewusste Strategien und Automatiken erkennen
Die Brille selbst, durch die wir die Welt sehen, wird deutlicher, mit unseren teils belastenden automatischen Reaktionen, die aus frühen Erfahrungen entstanden sind und kann im therapeutischen Prozess bewusst gemacht und erweitert werden.
Ron Kurtz hat bereits Ende der 60 er Jahre lange bevor die Achtsamkeit in allen anderen Grundrichtungen populär wurde, die Achtsamkeit als grundlegenden Bestandteil in seine Therapiemethode eingebettet.
Zahlreiche wissenschaftlichen Studien belegen, wie sich die Praxis der Achtsamkeit auf das Gehirn (Empathiefähigkeit auch und gerade mit sich selbst) auf das Selbstmitgefühl und psychische wie körperlich Gesundheit z.B. Stressreduktion, auswirkt. (siehe z.B.: Jon Kabat-Zinn, MBSR – mindfullness based stress reduction)
“Your home is not in New York or London or Hong Kong. Your home is in every step.“
– Thich Nhat Hanh
Paartherapie
Aus der Spirale von Verletzungen und Frustration aussteigen
In unseren Liebesbeziehungen erleben wir den Himmel auf Erden und begegnen auch den Abgründen unserer Psyche.
In einer Beziehung kommt all das, was wir im Hinblick auf Nähe, Sicherheit, und Liebe in unserem Leben gelernt und erfahren haben an die Oberfläche.
Ich arbeite in der Paartherapie auf zwei Säulen:
Säule 1:
Ich führe ein konstruktives Gespräch mit Ihnen in einer achtsamen, empathischen Haltung, die beide Seiten mit Ihren tiefsten Anliegen sehen und verstehen kann.
Säule 2:
Auch mit Ihrer Körpersprache drücken sich Ihre Gefühle aus. Ein den Körper integrierender Ansatz kann den Prozess in der Paartherapie beschleunigen, vertiefen und beleben und schließt das Angebot von teils spielerischen Experimenten mit ein, die Ihr vielleicht verengtes Problembewusstsein erweitert. So kann wieder Neugier entstehen und Neues zu Tage treten, was aus den unbewussten Anteilen der Partner*in kommt.
Psychotherapie
In meiner Praxis begleite ich Menschen mit tiefenpsychologisch fundierter Körperpsychotherapie. Ihre persönlichen Themen werden dabei achtsam und prozessorientiert erforscht und vertieft. Wenn Sie sich in einer herausfordernden Lebensphase befinden oder den Wunsch nach persönlicher Entwicklung und innerem Wachstum verspüren, begleite ich Sie – auf dem Weg zu mehr Klarheit, innerer Verbundenheit und einem lebendigeren Kontakt mit sich selbst.
Therapeutischer Werdegang
- seit 1991 Erfahrung mit Hakomi, Focussing, Pesso-Therapie und der Heilung von Bindungsstörungen; zahlreiche Workshops und Gruppen
- 2008 staatlich geprüfte Heilpraktikerin für Psychotherapie
- 2009 Beginn der 3-jährigen Ausbildung zur Hakomi Körperpsychotherapeutin
- seit 2010 HAKOMI Körperpsychotherapeutin in eigener Praxis mit KlientInnen und Gruppen
- seit 2012 wiederholte Lehrteam-Assistenz bei Hakomi Processing workshops
- 2012/13 Fortbildung „Recreation Of The Self“ mit Jon Eisman
- 2013/14 Fortbildung: Trauma-Behandlung in der HAKOMI Methode mit Manuela Mischke-Reeds 5 Blocks à 5 Tage
- 2015-17 Tutorin der 3 jährigen Ausbildung in Wien: Hakomi erfahrungsorientierte Psychotherapie
2015/16 und 2025 Fortbildung: Paartherapie (Europäische Akademie für Paartherapie) 7 Blocks à 4 Tage - Seminarleitung bei Lehrerfortbildungen/Senatsverwaltung für Bildung: „Achtsamkeit & emotionale Intelligenz – Wege zur Selbstführung“
- Gruppenleitung „Achtsamkeit – der Körper & das Unbewusste“ an der Panoramaklinik Berlin
seit 2012 Seminarleitung von Körperpsychotherapeutischen Seminaren auf Mallorca, in der Uckermark, Lübeck und in Berlin - seit 2015 Leitung einer achtsamkeitsbasierten, therapeutischen Frauengruppe
- 2024 & 2025 Fortbildung in Moving Cycle Phase 1 and 2 mit Christine Caldwell
- 2026: Seminarleitung des Seminars: Atemtherapie & Körperpsychotherapie in der Cape Stiftung Berlin https://www.cape-stiftung.de
- seit 2020 Achtsamkeitsabende auf dem Landgut Stober https://www.landgut-stober.de
Reviews about Astrid (1)



























