Sabine Kaspari

Seit 1988 selbständig und in der Erwachsenenbildung tätig, gründete die gebürtige Münchnerin 2005 ihr erstes Seminarhaus. Anfangs fanden verschiedenste Seminare und Ausbildungen dort statt (Shiatsu, Manngeburt, Feuerlauf...), die von externen Leitern abgehalten wurden.

Nachdem Sie 2007 von Prof. Akira Ishii ihre Bestätigung als Naikan Leiterin erhalten hatte, fanden überwiegend von ihr selbst begleitete Naikan Retreats (Innenschau/Selbstreflexion) statt. 2012 zog sie mit ihrer Familie vom Hopfenland Hallertau an den Rand des Nationalparks und gründete hier das Naikan Zentrum Bayerischer Wald.

Ein langjähriges Studium der "Methoden Japanischer Psychologie" mit dem ToDo Institut in Vermont, USA und die 2018 erreichte Zertifizierung erweiterten Sabines Angebote. Mittlerweile bietet sie alleine oder zusammen mit internationalen Experten verschiedene Retreats zur Selbstentwicklung an, die zunehmend großes Interesse wecken und alle eines gemeinsam haben: Sie finden teilweise in den privaten Räumen der Leiterin statt. Dies vermittelt den Eindruck, Teil einer Lebensgemeinschaft zu sein und trägt sehr zum großen Erfolg der Kurse bei.

Im April 2026 legte Sabine erfolgreich die Prüfung zur Heilpraktikerin für Psychotherapie vor dem Gesundheitsamt Landshut ab. Die Eröffnung der eigenen Praxis rundet ihre Angebote zur Selbstentwicklung und -reflexion ab.

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Retreats with Sabine

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Naikan - Der Beginn

In 2002 begann ich eine Ausbildung zur Shiatsu Praktikerin im Naikido Zentrum, das damals von Josef Hartl geleitet wurde. Josef legte Wert darauf, dass jede/r, die/der mit Menschen energetisch arbeitet, sich sehr klar über die eigene Energie sein musste.

Die Ausbildung bestand daher neben den wohl üblichen Meridian-Lehren und praktischen Griffen aus Zazen (buddhistische Meditation) und Selbsterfahrung, die überwiegend mit Naikan abgedeckt wurde. So sollten wir im ersten Jahr ein Naikan Tagebuch führen und insgesamt mindestens 25 Einträge darin haben - ich hasste es und schaffte nicht die erforderliche Anzahl;-) Zum Glück war ich in allem anderen gut genug, die Ausbildung fortsetzen zu dürfen...

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Naikan - die Überzeugung

Das zweite Ausbildungsjahr in der Naikido Shiatsu Schule durfte nur machen, wer eine Naikan Woche absolvierte - und ich wollte die Ausbildung UNBEDINGT machen, also...

Es war eine lebensverändernde Woche, nach der ich vieles aus meiner Vergangenheit in einem völlig anderen, verständnisvolleren, Licht sah. Auch der Umgang mit meinen Mitmenschen wurde zunehmend nachsichtiger.

Zwei Jahre danach erlebte ich ein sehr intensives, persönliches Drama, das mich völlig aus der Bahn warf. Schon bald zu Beginn meldete sich eine leise innere Stimme, die mich an die drei Fragen (Naikan) erinnerte. Nachdem ich dieser Stimme einige Wochen widerstanden hatte und sie immer lauter wurde, betrachtete ich dieses Drama ein Wochenende lang mit den drei Fragen - und es war gut. Nicht gut im Sinne von Friede, Freude... Aber ich hatte deutlich meinen Anteil an der Geschichte gesehen und sehr klar die Positionen aller Beteiligten - ich war ruhig und friedlich.

Dieses Erlebnis überzeugte mich derart von der Methode, dass ich 2006 meine Ausbildung zur Naikan Leiterin begann, die ich bereits in 2007 abschließen konnte. Meine erste Teilnehmerin durfte ich im November 2007 begleiten und es sollten hunderte mehr werden.

 

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Unser erstes Naikan Zentrum

Bereits 2003 hatten mein Mann und ich einen alten Dreiseit-Hof im schönen Haunsbach im Bayerischen Hopfenland (Hallertau) gekauft und saniert. Kurz darauf fingen wir an, den ehemaligen Heustadel auszubauen, um Räume für Seminar zu schaffen. Zuerst dachte ich an Shiatsu Seminare und die ersten fanden dann auch 2005 mit FremdleiterInnen bei uns statt.

Die erste Naikan Woche wurde dort ebenfalls 2005 durch Johanna Schuh und Ingrid Stempel begleitet. Nach der oben beschriebenen Erfahrung durfte ich 2006 bei einem Retreat mit Johanna schon assistieren, woraufhin ich die Leiter Ausbildung mit Franz Ritter (jetzt Neue Welt Zentrum) begann.

Ab 2007 konnte ich dann selbst in unserem Zentrum Naikan Retreats durchführen.

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Naikan und Japanische Psychologie

2008 lernte ich den Direktor des ToDo Instituts in Vermont (USA), Gregg Krech, kennen und war von seiner Arbeit so angetan, dass ich Mitglied wurde und nach und nach alle Online-Kurse belegte. Es war so eine wundervolle Ergänzung zum Begleiten von Naikan TeilnehmerInnen, dass ich mit der Zertifizierung begann, um diese Formen japanischer Psychologie ebenfalls einsetzen zu können.

In 2018 erhielt ich die Zertifizierung in "Methoden Japanischer Psychologie", die sich in den Gruppen-Seminaren wiederfinden.

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Der Wald ruft

So schwer es uns auch fiel - in 2011 mussten wir aus verschiedenen Gründen unser Zentrum verkaufen und fanden 2012 hier am Rande des Nationalparks eine neue Heimat. Die Umgebung, die Nachbarn und nicht zuletzt das Haus selbst machten es uns leicht, uns hier sehr bald zu Hause zu fühlen und ich bin überzeugt, dass dieses Zentrum unsere endgültige Bestimmung ist;-)

Die regelmäßigen Fortbildungen, die ich selbst mache, wie z.B. Waldbaden-Führerin, Telefonseelsorgerin usw. kommen meinen TeilnehmerInnen zugute, da ich alle Kenntnisse in meine Seminare integrieren kann.

Während ich anfangs neben der Leiter-Tätigkeit in verschiedenen Berufen arbeitete, begleite ich seit 2020 ausschließlich Menschen bei ihrem Selbsterfahrungs-Prozess und hoffe, das ich das noch viele Jahre tun kann.

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