Marion Hötzel

Mein Name ist Marion Hötzel und seit mehr als drei Jahrzehnten vermittele ich die Praxis der Meditation, als ein durchaus modernes und alltagsnahes Werkzeug, um sich selbst, in diesem Alltag mit all seinen Anforderungen, ständigen Entscheidungen und vielfältigen Herausforderungen, nicht zu verlieren. Auch sehe ich in der Praxis der Meditation so etwas wie eine Hygiene für den Geist und einen Ort des friedvollen Umgangs mit uns selbst. So sehen wir Meditation keinesfalls als Flucht aus dem Leben, als Ablehnung der Realität oder gar eine nette Wellnessveranstaltung.

Ganz im Gegenteil ist sie ein gezielter und gradliniger Weg mitten ins Leben hinein. Meditation ist einerseits eine seit Jahrtausenden bewährte Methode, sich in der Tiefe selbst zu verstehen, sich seiner Gesamtheit klar zu werden und das eigene Leben zu erschließen. Anderseits ist sie gerade heute eine wunderbare Wissenschaft der eigenen Natur.

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Retreats mit Marion

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Sozialisierung

Mitte der 1950er-Jahre wurde ich in Deutschland geboren und lebe seit 2003 mit meinem Mann Bernhard in Mondsee nahe Salzburg. Ich wuchs in der ländlichen Umgebung des Sauerlandes in einem kleinen Handwerksbetrieb auf. So wurde wohl auch der Sinn für Technik in mir geschult und ließ mich einen medizinisch-technischen Beruf ergreifen. Vielleicht war es der fokussierte Blick durch das Mikroskop, der Anfang der 80er-Jahre dazu führte, dass die Sinnfragen in mir lauter wurden.

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Die Suche

Nach Aufenthalten in Indien, Japan, Afrika und Lateinamerika und Schülerjahren bei Lehrern wie, Jiddu Krishnamurti, Shree Rajneesh Bhagwan – OSHO – und Michael Barnett, wurde mein Lebensmittelpunkt in den 90er-Jahren ein Meditationszentrum in Österreich unter der Leitung von Burkhardt Kiegeland. Während dieser Zeit ging es im Wesentlichen um die Zusammenführung von Meditation und Alltag. Ein Schritt, der eingeübt werden will und der für ein ungetrenntes LEBEN unabdingbar scheint. So lebte ich über viele Jahre dauerhaft die verschiedensten Meditationsansätze in einem Alltag mit Gleichgesinnten, begleitet von diversen Aus- und Weiterbildungen in Bioenergetik, Gestalttherapie, YOGA, Atemtherapie, neurologische Zusammenhänge des Nervus Vagus, Aufstellungsarbeit nach B. Hellinger, Ausbildung in phänomenologischer Psychologie durch Dr. Wilfried Nelles, nach Ansätzen von Ken Wilber und Wolfgang Giegerich.

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Essenz

Meditation und Achtsamkeit begleiten mich nun schon seit über 40 Jahren und es scheint, als gab es da eine Vorahnung auf das, was heute bei vielen Menschen ansteht. Auf das, was viele Menschen umhertreibt und suchen lässt, ein „Bei-Sich-Ankommen“.Neben all den Erfahrungen und Ausbildungen, die mein – Hiersein – betrafen, standen die ganz selbstverständlichen Alltagstätigkeiten immer auch als wichtigster Übungs- und Lehrteil in meinem Lebensmittelpunkt. So verstehe ich heute den Weg des Z E N als etwas ganz Natürliches, etwas Lebendiges, etwas sich immer Veränderndes, etwas vital Bewusstes. Er ist keine Lehre, nichts, das man tun oder haben könnte, es ist, was er ist, das Lebendige. Natürlich liegen zwischen solchen Erfahrungen Jahre. Jahre, die Enttäuschungen mit sich brachten. Jahre, in denen, das Leben völlig anders verlief als erwartet, und Jahre, die auch mit manchem Schmerz erfüllt waren und die leider auch anderen Schmerz bescherte. „Meditation ist nichts für Schwache“, sagte einmal Krishnamurti. Wobei er sicherlich nicht von körperlicher Stärke oder Schwäche sprach. Niemals wissen wir, wohin Meditation uns führen wird und das macht die ganze Sache so fragil. Heute wird Meditation als neue Droge zur Gewinnung von Lebensfreude angeboten, doch Lebensfreude wird uns nicht geschenkt, wie einst in Kindertagen. Sondern als Erwachsene müssen wir sie uns erarbeiten. Meditation ist nicht Hypnose oder etwas in diese Richtung gehende, Meditation ist der Weg der Desillusionierung. Das kann man mögen oder nicht, doch etwas anderes ist es nicht.

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ENT- Täuschung

Eine Laune des Lebens führte dazu, dass ich mich in den Jahren von 2003 bis 2009, neben allem Achtsamen und Meditativen, mit der Kleinserienherstellung von Modelleisenbahnen beschäftigte. Heute weiß ich, auch das war Meditation. Das Erfahrene nicht vom Wesentlichen zu trennen, bringt Nüchternheit und Verständnis in unsere Existenz und lässt eine neue Ebene in uns selbst entstehen. Einen Teil, den es ins Innen zieht, einen Teil, der mit sich Selbst in Berührung kommt, einen Teil, in dem Selbstmitgefühl und ein waches Bewusstsein wachsen kann.

Fazit

Ich liebe die Bewegung der Seele, die Vielfalt des Alltags in der lebendigen Verbindung von Herz, Bauch und Verstand. Die Herzensgedichte von RUMI und Märchen der Gebrüder Grimm. Den Schabernack von Wilhelm Busch, die Gedichte der Liebe zum Leben, von Rainer Maria Rilke, den Humor von Viktor von Bülow (Loriot) und die berührenden Tänze der Sufis.

Einladung

Meditation und der Wunsch nach einem bewussten Dasein, ist der Faden, der uns leitet. Er verbindet uns stets aufs Neue mit den Veränderungen des Lebens.   

Das Zentrum Mondsee, nimmt zu den traditionellen Werkzeugen der Meditation, die modernen Methoden der Neurobiologie, als wichtiges Merkmal für die Funktionsweisen des menschlichen Verstandes, hinzu. Die Wissenschaft hat viele Phänomene aus den esoterischen Erzählungen von Meditation, in ein logisches Erklärungsmodell gebracht. Heute wissen wir, das und wie Meditation wirken kann und können dies empirisch belegen. Die Tatsache, dass wir zudem mit den Ansätzen aus der Bewusstseinslehre ein weiteres wissenschaftlich anerkanntes Lehrwerkzeug weitergeben, zeichnet uns als ganzheitliche Schule für Meditation und Bewusstsein aus.

Leitfaden

Unser Ziel ist es, dass alles was wir weitergeben, dazu beitragen möge, persönliche Leben mit Sinn bereichern. Jeder Mensch kann dazu beitragen, dass das Gemeinwohl an Menschenfreundlichkeit zunimmt.  Seit vielen Jahren arbeiten wir nun schon an dieser Grundhaltung, die uns stets Orientierung war und bis heute immer noch ist:  Mögen alle Menschen glücklich sein, mögen alle Menschen in Würde leben können.
Die Bewusstwerdung des Einzelnen und die Hinführung zu einer achtsamen Lebens- und Betrachtungsweise im Privaten wie im Betrieblichen sind uns wichtige Bausteine. Begriffe wie Aufmerksamkeit, Respekt und Wertschätzung sind die Grundlagen, um Achtsamkeit in uns reifen zu lassen. Unsere Arbeit dient daher der Erforschung des eigenen SEIN und des Lebens an sich.

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